Das Burgenland ist die östlichste Weinbauregion
Österreichs
und grenzt im Osten an
Ungarn.
Nach
Niederösterreich
ist das Burgenland das 2 größte Weinbaugebiet Österreichs und verfügt über eine Rebfläche
von ca. 16.000 ha. Etwa 10.000 unabhängigen Winzern sind im Burgenland tätig und
keltern
jährlich etwa 780.000 Hektolitern
Wein.
Die Burgenlandregion
Das in ganz Österreich vorherrschende kontinentale bzw. pannonische Klima ist im
Burgenland am stärksten ausgeprägt. Das burgenländische Klima ist vor allem durch sehr kalte
Nächte und teilweise heiße Tage gekennzeichnet. Die Winter sind meist lang und bringen
immer Frost, der den Reben oft auch schaden zufügt. Der Frühling ist meist sehr
Niederschlagsreich und im Sommer kann es lange Hitzeperioden geben, die sich im Herbst
fortsetzen. Das Burgenland besteht aus vier Teilgebieten. Die sich durch unterschiedliche
Topografische Bedinungen unterscheiden. So findet man beispielsweise im Nordosten
eher flache Gebiete, die dem des
Bordeaux
ähnlich sind, während man im Westen des Neusiedlersees man ausgeprägte Hügellagen antrifft.
Aufgrund der geografischen Unterschiede wird das Burgenland in vier Gebiete unterteilt.
Neusiedlersee-Hügelland
Neusiedlersee
Mittelburgenland
Südburgenland
Der größte Teil der burgenländischen Weinberge liegt in der Umgebung des
Neusiedlersees.
Rebsorten des Burgenlandes
Wie in fast allen Weinbaugebieten Österreichs überwiegt auch im Burgenland die Weißweinproduktion
und so werden heute im Burgenland ca. 2/3 weiße und nur 1/3 rote
Rebsorten
angepflanzt. Die vorherrschende weiße Rebsorte ist der insbesondere in Österreich beliebte
Grüne Veltliner.
Er wird auf über 2.700 ha Rebfläche angebaut. Daneben wird noch die weiße Rebsorte
Welschriesling
im größerem sowie
Weißburgunder,
Bouvier,
Muskat-Ottonel,
Traminer,
Sauvignon Blanc,
Neuburger
und
Morillon
im kleinerem Umfang angebaut.
Das Burgenland bietet eine große Palette an unterschiedlichen Weinen, die von exzellenten
Süßweinen
mit internationalem Renommee, über hochwertige
Weißweine, bis hin zu komplexen und alterungsfähigen
Rotweinen
reicht. Die Weißweine zeichnen sich überwiegend durch ihre Spritzigkeit, Fruchtigkeit
und Leichtigkeit aus. Rotweine hingegen besitzen einen mächtigen Körper, eine ausbalancierte
Säure
und ein feines
Tannin
sowie ein fruchtiges
Bukett.