Als Bouvier bezeichnet man eine ursprünglich aus der französischen Schweiz stammende, weiße
autochthone Rebsorte.
Sie wurde zu Beginn des 20. Jh. durch den österreichischen Önologen Clotar Bouvier,
in der Steiermark, nahe der Stadt Radkersburg, neu gezüchtet, kultiviert und später auch nach
ihm benannt.
Die Rebsorte stellt kaum große Ansprüche an die Region oder an den Boden, sie gedeiht
allerdings auf tiefgründigen Böden am besten. Ihr Markenzeichen sind der geringe Ertrag,
die frühe Reife, das hohe
Mostgewicht
und die kaum eintretende
Edelfäule.
Die aus der Rebsorte Bouvier hergestellten
Weine
sind von goldgelber Farbe und bestechen durch ihr an
Muskat
erinnerndes
Aroma.
Durch den beträchtlichen
Restzuckergehalt
der Weine verfügen sie auch über großes Alterungspotenzial.