Die zoologische Familie der Heringe (zool.: Clupeidae) umfasst über 180 Arten. Sie gehören zu der zoologischen Ordnung der Heringsartigen Fische (zool.: Clupeiformes). Der Hering (zool.: Clupea harengus) ist ein weltweit vorkommender Salzwasserfisch. Einige Arten sind auch im Süßwasser zu finden. Heringe ernähren sich von Plankton. Die wirtschaftlich bedeutendsten Vertreter sind der Atlantische Hering (zool.: Clupea harengus harengus) und der Pazifische Hering (zool.: Clupea harengus pallasi). Alle Heringsarten besitzen als gemeinsames Merkmal einen langgestreckten, schmalen Körper, der mit dünnen, silbrig glänzenden Schuppen bedeckt ist. Die Flossen sind weichstrahlig, d.h. sie besitzen keine Stacheln. Sie besitzen nur eine Rückenflosse und ihre Schwanzflosse ist symmetrisch gegabelt.
Heringe: Inhaltsstoffe
Der Anteil des Filets beträgt zwischen 40 und 55%. Das Heringsfilet hat einen relativ hohen Fettanteil. Mit 15 - 17,8% Fett zählt er zu den Fettfischen und wird leicht ranzig. Darum muss Hering frisch verzehrt oder früh konserviert werden. Heringsfleisch ist zudem reich an Vitamin D und B12.
Der Hering gehört weltweit zu den wichtigsten Speisefischen überhaupt. Er wird zu zahlreichen, schmackhaften Fischerzeugnissen verarbeitet.
Roher Hering sollte nur verzehrt werden, wenn er zuvor tiefgekühlt wurde. Ansonsten kann man sich mit den Larven des Heringswurms infizieren, der eine Wurmkrankheit verursacht.