Unter dem Begriff Rollmops versteht man einen marinierten, ausgenommenen, entgräteten Hering ohne Kopf und Schwanzflosse, mit darin eingerollten Gewürzen und pflanzlichen Beigaben (beispielsweise: Einlegegurke oder Zwiebel). Im Allgemeinen werden Rollmöpse mit einem Holz- oder Plastikspieß fixiert.
Die Rollmopsfüllung darf 20 % des Rollmopsgewichtes nicht übersteigen. Gleiches gilt für einen Räucherrollmops, der ebenfalls gerollt und gefüllt ist und zudem geräuchert wurde.
Als Gabelrollmops wird ein kleiner, mundgerechter Rollmops bezeichnet. Er wird mit oder ohne Haut, aus einer Heringshälfte, einem Heringsstreifen oder einem Filet eines kleinen Herings hergestellt.
Rollmops: Herstellung
Gewässerte, filetierte Salzheringe werden mit Senf bestrichen, mit Essiggurkenstückchen und Zwiebelstreifen belegt und aufgerollt und mit einem Zahnstocher fixiert. Nun werden die aufgerollten Filets in ein luftdicht verschließbares Einmachglas gegeben und mit einem heißen Sud aus Essig, Wasser, Zwiebeln, Pfefferkörnern, Lorbeerblätter, und Senfkörner übergossen. Das Einmachglas verschließen und die Rollmöpse 4 bis 5 Tage ziehen lassen.
Rollmops: Verwendung
Rollmops ist eine Erfindung von Binnenländern. Vor allem in Berlin, aber auch anderen Orts verzehrt man ihn an der Theke mit einem Korn. Er darf auf einem echten Katerfrühstück allerdings niemals fehlen.