Die Südsteiermark ist die bekannteste Weinbauregion im
österreichischen WeinbeugebietSteiermark.
Sie wird gelegentlich auch als oder Toskana Österreichs bezeichnet.
Insgesamt verfügt die Südsteiermark über 1.800 ha Rebfläche, die von etwa 1.100
autonomen Winzern bewirtschaftet wird. Zu den bekanntesten Weinbauorte zählen
Gamlitz,
Ehrenhausen,
Spielfeld
und
Silberberg.
Die Region ist durch ihre ausgeprägte Hügellandschaft mit Schiefer-, Sand-,
Mergel- und Kalkböden sowie durch ihr mediterrane geprägtes Klima gekennzeichnet.
Das Wetter ist merklich milder als in den nördlicher gelegenen Gebieten der Steiermark
Südsteiermark: Rebsorten
Wie auch im Rest der Steiermark werden in der Südsteiermark hauptsächlich Weißweinrebsorten
angepflanzt. Etwa 80 % der gesamten Weinbaufläche wird ist weißen Rebsorten bestockt.
Die am häufigsten angebaute
Rebsorte
ist der
Welschriesling.
Daneben werden
Weißburgunder,
Sauvignon Blanc
und
Morillon
kultiviert. Rotweinrebsorten werden auf unter 20 % der gesamten Rebfläche angebaut.
Die wichtigste rote Rebsorte ist der
Blaue Zweigelt
und in geringem Umfang werden auch
Blauer Wildbacher
und
Blaufränkisch
angebaut.
Südsteiermark: Eigenschaften
Das größte der steirischen Weinbaugebiete zeichnet sich durch kräftige, verführerisch duftende,
facettenreiche, rassige und harmonische
Weißweine
aus. Die
Rotweine
sind meist von höchster Qualität und reichen von leichten Alltagsweinen bis hin zu großen,
wuchtigen Rotweinen mit viel Körper und großem Alterungspotenzial. Neben den Weiß- und Rotweinen
werden hier auch noch der bekannte
Sturm
(Sturm ist der gärende Traubensaft ab einem Alkoholgehalt von einem Prozent.) und der
Schilcher
hergestellt. Ein Teil der in der Südsteiermark hergestellten Weine kann auch als
Bergwein
deklariert in den handel gebaracht werden.