Die Weststeiermark ist eine Weinbauregion im
österreichischen WeinbeugebietSteiermark.
Sie ist mit etwa 450 ha Rebfläche das flächenmäßig kleinste Weinanbaugebiet in der Steiermark
und wird von etwa 490 Winzern bewirtschaftet. Charakteristisch für Die Weststeiermark sind die
so genannten Kellerstöckln, die lediglich aus dem Pressraum mit einem darunter liegenden
Weinkeller bestehen. Zu den bekannten Weinorten der Weststeiermark
zählen
Bad Gams,
Eibiswald,
Ligist,
Marhof,
Schwanberg,
Stallhofen
oder
St. Florian.
Die Weine der Region werden vor allem durch Gneis- und Schieferböden, sowie durch das teils mediterran,
teils kontinental geprägte Klima beeinflusst. Die Weststeiermark liegt windgeschützt an den Ausläufern
der Koralpe und des Reinischkogels und sorgt tagsüber für eine starke Erwärmung. Die Weingärten liegen
an Steilhängen zwischen 420 und 600 m Seehöhe.
Weststeiermark: Rebsorten
Die Weststeiermark ist die Heimat der roten RebsorteBlauer Wildbacher.
Auf über 80 % der Gesamtrebfläche wird er kultiviert. Der Anbau der
Rebsorte
Blauer Wildbacher ist nur in der Steiermark zugelassen und bildet die Grundlage des
Schilchers.
Die restliche Rebfläche wird vorwiegend mit den Rebsorten
Weißburgunder,
Blauer Zweigelt.
In geringen Umfang sind die Rebflächen auch mit
Grauburgunder,
Blauburgunder,
Gewürztraminer,
Morillon
und
Cabernet Sauvignon
bestockt, die hier in Form eines gemischten Satzes (verschiedene Rebsorten gemischt in einem
Weingarten) angebaut werden.
Eigenschaften
Die Weststeiermark das klassische Schilcher-Land. Er wird zwar auch im Rest der Steiermark
angebaut, aber die größte Anbaufläche findet sich in der Weststeiermark. Daneben werden noch
herrliche, vor allem leichte Rot- und Weißweine von herausragender Qualität gekeltert, die
in als Jungwein genossen werden sollten, da sie mit zunehmendem Alter an Qualität einbüßen
können.