Das Rotwild oder Rothirsch (zool.: Cervus elaphus) gehört innerhalb der zoologischen Familie der
Hirschartigen
zur Unterfamilie der echten Hirsche (zool.: Cervinae), zu denen auch der
Damhirsch
oder der
Sikahirsch
gehören. Unter den verschiedenen Hirscharten zeichnet sich der Rothirsch durch ein besonders großes und
weitverzweigtes Geweih aus. Das Rotwild zählt zu den am weitesten verbreiteten Hirscharten.
Rothirsche sind in mehreren Unterarten in
Nordamerika,
Europa
und
Asien
verbreitet. Zudem wurde Rotwild in
Neuseeland
und
Südamerika
eingeführt. Ein ausgewachsener männlicher Rothirsch erreicht je nach Art 100 bis 300 kg,
weibliche Tiere (Kühe) 70 bis 150 kg und Kälber 30 bis 70 kg Lebendgewicht.
Geschmacklich ist das
Fleisch
von jüngeren Tieren ebenso hochwertig wie das vom
Reh.
Das rotbraune
Wildbret
der Rothirsche ist fettarm und wohlschmeckend. Alte Tiere können allerdings bemerkenswert festes Fleisch
haben, so dass
Beizen
oder
Marinaden
helfen können es mürbe zu machen. In der Küche werden darum insbesondere junge Tiere (Kälber,
Schmalspießer und Schmaltiere) geschätzt.