Der Begriff Gare oder Teiggare beschreibt einen Zeitraum bei der
Teigzubereitung von
Hefeteigen
bzw.
Hefebackwaren.
Der fertige Teig wird zunächst zu
Ballen
abgewogen und im nachfolgenden Arbeitsschritt
rundgewirkt.
Darauf folgen die
Pressenruhe
und schließlich das
Schleifen.
Die geschliffenen
Teiglinge
werden auf Bleche gesetzt, um dann im
Gärraum
die entsprechende
Gare
zu entwickeln. Mit der Gare wird gleichzeitig auch die letzte Phase des
Gärprozesses
beschrieben.
Die Gare beginnt nach dem Aufsetzen der fertig
geschliffenenTeiglinge
(auf
Backbleche)
und endet mit dem Einschieben in den
Backofen.
Damit die Teiglinge auch tatsächlich gar werden können sollten sie sich an
einem warmen und feuchten Ort befinden. Im Haushalt reicht es, sie in die Nähe des
Ofens
zu stellen und mit einem feuchten Tuch abzudecken. In der
Bäckerei
gibt es dafür den Gärraum, der genau über den gesamten Zeitraum der Gare die richtige
Temperatur (32 bis 35 °C) und Luftfeuchtigkeit (70 bis 75 % relative
Luftfeuchtigkeit) hält.