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Kategorie: Lebensmittel: Geflügel: Huhn

Huhn, zool.: Gallus gallus, fr.: poulet, en.: chicken, it.: pollo, es.: pollo



Das Huhn (zool.: Gallus gallus) ist heute auf jedem Kontinent verbreitet. Vermutlich stammt das heutige Haushuhn (zool.: Gallus domesticus) vom Bankivahuhn (zool.: Gallus bankiva) ab. Es wird auch Rotes Kammhuhn oder Dschungelhuhn genannt und ist in Malaysia, Indien und China beheimatet.

Es verbreitete sich relativ schnell, zunächst über Asien, Afrika, Europa und schließlich weltweit. Heute ist das Huhn ein weltweit beliebtes und nützliches Haustier. Von allen als Nutztier gezüchteten Geflügelarten stellen die Hühnervögel (zool.: Galliformes) die wirtschaftlich wichtigste Ordnung dar.

Ganz grob unterscheidet man zwischen Rassehühnern und Wirtschaftshühnern. Die Rassen können nochmal in normalwüchsige und Zwerghühner unterteilt werden. Zudem gibt es unterschiedliche Rassegruppen, beispielsweise den des asiatischen Typs. Ursprünglich wurden die Wirtschaftshühner gleichzeitig auf Lege- und Mastleistung gezüchtet. Hühner, bei denen beide Eigenschaften optimal ausgeprägt waren, wurden unter anderem auch Zweihühner genannt. Heute versucht man Lege- und Mastleistung getrennt zu züchten. So legt eine Legehenne in einem Jahr etwa 300 Eier und Masthühner erreichen schon nach 40 Tagen ein Gewicht von 2 Kilogramm.

Hühnerrassen, alphabethisch geordnet

Deutsche Rassen

  • Amrocks
  • Ausralorps
  • Branevelder
  • Brahma
  • Cochin
  • Deutsches Reichshuhn
  • Lachshuhn
  • Langschan
  • Mechelner
  • Niederrheiner
  • Plymouth Rock
  • Rhodeländer
  • Sundheimer
  • Sussex
  • Vorwerkhühner
  • Welsumer
  • Westfälischen Totleger
  • Wyandotten

Für die Weiterzüchtung von Mastgeflügel haben sich besondere Rassen hervorgetan:

Französische Rassen

  • Bresse
  • Le Mans
  • Creve-Coeur
  • Faverolles
  • Schwarzfederhühner

Belgische Rassen

  • Mechelner (Brüsseler Poularden)
  • Amerikanische Rassen:
  • Chornish
  • Rocks

Bei der Hühnermast werden zwei unterschiedliche Mastmethoden angewandt, die Intensivmast und die Extensivmast. Während bei der Intensivmast die Tiere meist in Bodenhaltung in Ställen gehalten werden, leben Hühner aus der Extensivmast meist im Freien - mit der Möglichkeit in Ställen Unterschlupf zu finden - in der so genannten Freiland- oder Auslaufhaltung. Bis zur Schlachtung vergehen, je nach Mastziel zwischen drei und 15 Monate. Das Alter und Gewicht des geschlachteten Tieres ist für die Verkaufsbezeichnung ausschlaggebend.

Huhn: Namensgebung

Je nach Gewicht, Alter und Geschlecht werden die Schlachtkörper unterschiedlich bezeichnet. Die meisten Hühner kommen mit einem Gewicht von etwa 700 bis 1200 g als Broiler bzw. Hähnchen in den Handel. Tiere über 1200 g Schlachtgewicht, dürfen als Poularden bzw. Schwere Hähnchen verkauft werden. Eine Spezialität stellen die portionsgroßen, etwa 200 bis max. 500 Gramm schweren, vorwiegend in Norddeutschland beliebten, Stubenküken dar. Zu den seltenen Spezialitäten der Hühnerzucht zählt auch der Kapaun, mit etwa 2500 bis 3500 g Schlachtgewicht. Zudem werden die fetten Legehennen mit einem durchschnittlichen Verkaufsgewicht zwischen 2200 bis 2800 g als Suppenhuhn im Handel angeboten.

Für Verbraucher, die kein ganzes Huhn kaufen möchten, werden im Handel auch Teile angeboten und in unterschiedlichen Angebotsformen verkauft. Dies sind:


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