Die Lockerung mit Luft (siehe auch:
Teiglockerung)
ist eine
physikalische Lockerungsmethode,
die vorwiegend bei der Herstellung von
Massen
wie beispielsweise
Wiener Masse,
Savoyer Biskuit,
Löffelbiskuitmasse
oder
Französischer Buttercreme
angewendet wird. Bei der Lockerung mit Luft werden
kleine Luftbläschen in die Masse oder wenigstens eine Zutat
eingearbeitet. Hierzu werden kleine Luftbläschen in die entsprechenden
Lebensmittel
mechanisch eingearbeitet.
Massen, die mit Luft gelockert werden sollen, müssen so zähfließend sein,
dass sich darin oder in die Zutaten eingearbeitete Luftbläschen hinreichend
lange halten. Das bedeutet, dass beispielsweise beim
Aufschlagen
ausreichend Stand halten und die eingearbeiteten Luftbläschen - zumindest für
eine bestimmte Zeit - festhalten können. Diese Eigenschaft haben Lebensmittel mit
Eiweiß
oder
Milchfett.
Zur Lockerung mit Luft eignen sich u. a.
Eier,
Eiweiß,
Sahne
und eingeschränkt auch
Margarine
oder
Butter.
Die Luftbläschen werden entweder eingerührt (z.B. mit einem
Schneebesen),
eingeschlagen (z.B. mit einem Schneebesen) oder eingeblasen (z.B. mit einem
Sahnesiphon).
Die so gelockerten Lebensmittel werden dann mit anderen Zutaten zu einer Masse
verarbeitet.