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Kategorie: Lebensmittel: Gemüse: Wurzelgemüse

Zuckerrübe, bot.: Beta vulgaris ssp. vulgaris var. altissima, en.: sugar beet, fr.: betterave sucrière, it.: barbabietola da zucchero, es.: remolacha azucarera, betarraga



Die Zuckerrübe gehört zu der botanischen Familie der Gänsefußgewächse (bot.: Chenopodiaceae). Sie ist eine zweijährig wachsende Pflanze, bildet also erst im zweiten Jahr Samen aus. Die Blüte ist dann von Juni bis August. Im ersten Jahr entwickelt sie oberirdisch eine Blattrosette mit etwa 20 breitflächigen und bis zu 30 cm langen Blättern. Die Wurzel verdickt sich zu einem weißenfleischigen Rübenkörper, der so genannte Pfahlwurzel. Pfahlwurzeln wachsen teilweise oxberirdisch und reichen bis zu anderthalb Meter tief in den Boden. Die Rüber der Zuckerrübe besteht aus dem Rübenkopf (bot.: Epikotyl), dem Rübenhals (bot.: Hypokotyl), dem Wurzelkörper und dem Rübenschwanz, also der Rübenspitze. Gerodet werden Zuckerrüben schon im ersten Jahr zwischen Anfang Oktober und Mitte November, da in diesem Zeitraum die Speicherung von Reservestoffen erfolgt und somit der Zuckergehalt, am höchsten ist. Zum Erntezeitpunkt liegt das Gewicht der Zuckerrübe etwa zwischen 700 und 800 g. Der höchste Zuckergehalt befindet sich im Mittelstück der Rübe.

Zuckerrübe: Inhaltsstoffe

Die Zuckerrübe enthält bis zu 20 % Rübenzucker. Er ist ein Disaccharid, der zu je einem Baustein aus Fruchtzucker und Traubenzucker besteht. Darüber hinaus besteht die Zuckerrübe aus etwa 20 % Pektinstoffen.

Zuckerrübe: Verwendung

Die Zuckerrübe dient fast ausschließlich zur Herstellung von Rübenzucker. Getrockneter Zuckerrübensaft wird im Reformhaus unter der Bezeichnung Vollzucker zum Verkauf angeboten. Zuckerrüben sind zudem Ausgangsmaterial für die Herstellung von Zuckerrübensirup. Darüber hinaus dient der Zucker von Zuckerrüben auch zur industriellen Produktion des Süßstoffes Isomalt. Die Blätter und teilweise auch die Rüben sowie die, bei der Zuckerproduktion anfallende Melasse werden oft zur Viehfütterung verwendet.


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