Die Bezeichnungen leicht, mittelschwer
und schwer beziehen sich auf die Bekömmlichkeit der
Hefeteiggebäcke. Man geht davon aus, dass ein Teig mit weniger
Fett
(meist
Butter,
gelegentlich auch
Margarine)
bekömmlicher ist als einer mit viel Fett. Der Fettanteil der Hefeteigsorten
ist nicht gesetzlich vorgeschrieben. Schwere Hefeteige werden im Vergleich
mit leichten und mittelschweren Hefeteigen mit mehr Fett zubereitet. Ein
schwerer Hefeteig hat auf 1000 g
Mehl
etwa 250 bis 500 g Fett.
Schwere Hefeteige sind mürbe und gehen im vergleich mit leichten oder
mittelschweren hefeteigen nicht so voluminös auf. Der hohe Fettanteil
macht sie lange haltbar und besonders aromatisch.