Ein Griechischer Kaffee ist eine
Kaffeespezialität
und zählt zu den
Heißgetränken.
Ursprünglich wurde der Griechische Kaffee als
Türkischer Kaffee
bezeichnet, da die Türken dieses
Getränk
nach Griechenland gebracht haben. Griechischer Kaffee
wird er erst seit der Mitte der neunzehnhundert-siebziger Jahre genannt.
Damals hat eine Kaffeefirma mit einer groß angelegten Werbekampagne
den Kaffee umbenannt, so dass er seitdem eleniko bzw.
greek coffee genannt wird. Griechischer Kaffee besteht wie der
Türkische Kaffee aus einem ungefilterten schwarzen
Kaffee,
der mit
Kaffeepulver
als Bodensatz serviert wird.
Griechischer Kaffee: Zubereitung
Ein Griechischer Kaffee wird im Gegensatz zum Türkischen Kaffee meist nur
zwei Mal aufgekocht. Er ist stark und schmeckt gelegentlich leicht bitter
und wird häufig stark gesüßt angeboten.
Für die Herstellung eines Griechischen Kaffees benötigt man ein langstieliges,
kupfernes Kännchen, das Briki genannt wird. Zunächst gibt man
den Briki die gewünschte Menge Kaffeepulver; I. d. R. ein gehäufter
Kaffeelöffel voll, also etwa 4 bis 5 g pro Tasse. Anschließend werden je nach
Geschmack
1 Kaffeelöffel (etwa 5 g)
Zucker
pro Tasse hinzu gegeben und mit der entsprechenden Menge (etwa 30 bis 40 ml)
Wasser
aufgegossen. Nun wird der Kaffee aufgekocht bis er anfängt zu schäumen und fast
überkocht, kurz vom
Herd
genommen und umgerührt. Die Prozedur wird noch ein weiteres Mal wiederholt. Nach
dem zweiten Aufkochen kann der Kaffee auf Tassen verteilt und serviert werden.
Das Kaffeepulver setzt sich rasch am Boden als Kaffeesatz ab. Diese Zubereitung
gehört zu den ältesten bekannten Kaffeezubereitungsarten.