Bei der Kaffeeproduktion unterscheidet man zwischen
Kaffees
die für den Haushaltsgebrauch oder für die Gastronomie hergestellt werden.
Für die Gastronomie hergestellte Kaffees werden als Gastronomiekaffee
bezeichnet. Große Unterschiede bestehen in der Handelsmarge, in der Herstellung
und im Verkauf.
Wie beim Kaffee für den Endverbraucher wird bei einem Gastronomiekaffee auf
gleich bleibende Qualität und
Geschmack
geachtet. Zur Herstellung eines Gastronomiekaffees verwendet man geeignete
Arabica
oder
Robusta
Kaffeesorten, die geröstet, evtl. auch gemahlt und abpackt werden. Der
Unterschied zwischen handelsüblichem Kaffee und Gastronomiekaffee liegt
in der
Röstung.
Gastronomiekaffee ist häufig stärker geröstet. Stärker geröstete
Kaffeebohnen
lassen sich beim Extrahieren besser dosieren. Zudem sind die Gebinde und
Handelsmengen deutlich größer als beim Kaffee für den Endverbraucher.
Gastronomiekaffee entwickelt sein volles
Aroma
erfahrungsgemäß am besten in Industriemaschinen. Angeboten werden solche Maschinen als
Gastronomiebedarf im Internet oder auch in Großmärkten wie die
Metro AG,
allerdings nur für Unternehmen. Da an solchen Geräten besondere Belastungsanforderungen
gestellt werden, liegen die Anschaffungskosten im höheren Preissegment.