Grüner Rotbuschtee
ist ein
teeähnliches Getränk
und zählt zu den
Aufgussgetränken.
Er wird aus den unfermentierten Blättern des Rotbusches aufgegossen.
Der Rotbusch ist eine nur auf den südafrikanischen Zederbergen
beheimatete Pflanze, die erst ab einem Alter von 1,5 Jahren geerntet
werden darf.
Im botanischen Sinne gehört der Strauch zur Gattung
Aspalathus innerhalb der Familie der
Hülsenfrüchte.
Darum zählt der Rotbuschtee zu den teeähnlichen Getränken,
denn nur der Aufguss von Blättern der Teepflanze Camellia sinensis und Camellia assamica
laut ISO-Norm 3720 ist
Tee
im eigentlichen Sinne.
Der Name Rotbusch leitet sich von dem afrikanischen Worten für rot rooi und Busch bos ab.
Beim Rotbusch handelt es sich um einen kleinen, etwa 1 m hohen Strauch. Der Strauch besteht aus
rutenähnlichen Zweigen an denen sich dünne Äste befinden. Der Busch trägt grüne, dünne,
lange und sehr weiche Blätter. Auf den Steilen sitzen kleine gelbe Blüten.
Im Gegensatz zum normalen
Rotbuschtee
durchläuft der Grüne Rotbuschtee keine
Fermentation
und muss deshalb auch sehr schnell verarbeitet werden. Dadurch dass eine Fermentation vermieden
wird bekommt der Grüne Rotbuschtee ein feineres
Aroma
als der normale Rotbuschtee. Ohne Fermentation behalten die Blätter des Rotbusches zudem ihre
gesundheitsfördernden Wirkstoffe.
Grüner Rotbuschtee: Zubereitung
Für die Zubereitung wird ein
Teelöffel
Rotbuschtee pro
Teetassen
in eine
Teekanne
gegeben und mit
kochend
heißem
Wasser
aufgegossen werden. Der Tee sollte dann mindestens 5, besser 10 Minuten ziehen, denn
nur bei einer ausreichend langen Ziehdauer gehen die Inhaltsstoffe des Grünen Rotbuschtees
in das Wasser über. Grüner Rooibostee kann wie
Grüner Tee
mehrmals aufgegossen werden. Die weiteren Aufgüsse brauchen, im Gegensatz zum ersten Aufguss
nicht mehr so lange zu ziehen.