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Kategorie: Gerichte: Suppeneinlagen

Flädle, Pfannkuchenstreifen, Fritatten, fr.: célestine



Flädle bzw. Pfannkuchenstreifen sind dünne, in Streifen geschnittene Pfannkuchen, die als Suppeneinlage verwendet werden und gehören zu den Eierspeisen. In Österreich und in einigen Teilen Bayerns werden Flädle auch Fritatten genannt.

Zubereitung: Flädle

Flädle werden aus einem erkaltenten Pfannkuchen geschnitten. Als Rezept für Flädle, also für einen Pfannkuchenteig gibt es eine leicht zu merkende Faustregel: Ein Teil Mehl, zwei Teile Eier und drei Teile Milch. Streng genommen ist der Pfannkuchenteig keine Teig sondern eine Masse. Darum wird hier auch nur von der Masse gesprochen.

Wer eine Tiefkühltruhe, Gefrieschrank hat, kann Flädle auf Vorrat vorbereiten und portionsweise einfrieren. Für 30 Portionen werden 150 g Mehl gesiebt und zusammen mit 450 ml Milch glattgerührt. Anschließend schlägt man mit dem Schneebesen 6 Stück Eier (etwa 300 g) zusammen und gibt sie zusammen mit 10 g fein gehackter Petersilie und/oder Schnittlauch zu dem Mehl-Milch-Gemisch hinzu. Mit etwa 5 g Salz würzen und für 30 Minuten ruhen lassen.

Die Masse wird - bei mäßiger Hitze in einer Pfanne mit wenig Butter - dünn von beiden Seiten farblos ausgebacken. Zum Auskühlen die Pfannkuchen nebeneinander auf ein Gitter legen. Die kalten Pfannkuchen dann zusammenrollen und in feine Streifen schneiden.

Tipp: Die Reihenfolge wie die Zutaten zusammengemischt werden ist ausschlaggebend für die Konsistenz der Masse. Für eine zarte Masse werden zuerst Milch und Mehl und dann erst die Eier untergemischt. Wenn dagegen zuerst die Eier mit dem Mehl vermischt werden und dann erst die Milch unterrührt wird, wird die Masse zäh.


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