Als Filterkaffee ist ein
Aufgussgetränk
und bezeichnet eine Zubereitungsform von
Kaffee.
Dabei wird
Kaffeepulver
mit siedendem
Wasser
überbrüht und mit einen speziellen Filter gefiltert. Der Filter besteht meist aus
Papier gelegentlich aber auch aus einem feinen, mit Gold überzogenen Metallgefleht,
dem so genannten Goldfilter. Das Filterkaffeeverfahren wurde schon am Beginn des
20. Jahrhunderts von
Melitta Bentz
erfunden und patentiert.
Filterkaffee: Zubereitung
Grundsätzlich wird Filterkaffee nur einmal aufgegossen. Für 100 bis 125 ml Wasser werden
6 bis 8 g Kaffeepulver benötigt. Der Mahlgrad, bzw. die Kornstärke für Filterkaffee liegt
zwischen 0,3 (fein) und 0,5 mm (mittelfein). Die Temperatur des Aufbrühwassers sollte zwischen 92 und
96 °C liegen. Der Brühvorgang dauert optimalerweise 4 bis 6 Minuten.
Die Qualität von Filterkaffees nimmt mit der Warmhaltezeit ab, da sich bei zunehmender
Stehdauer der Säuregrad des Kaffees deutlich erhöht und
Aromastoffe
verloren gehen. Filterkaffee ist ein ausgesprochen magenfreundlicher Kaffee. Eine Tasse Filterkaffee
beinhaltet zwischen 60 und 100 mg
Koffein.
Der Koffeingehalt ist dabei u. A. von der verwendeten Kaffeesorte anhängig.