Butterfett, Butterschmalz oder Schmalzbutter wird auch als
geklärte oder geläuterteButter
bezeichnet. Geklärte Butter erhält man, indem man die Butter in einem Topf erhitzt. Durch
das Erhitzen fängt die flüssige Butter an zu schäumen. Dieser Schaum besteht aus
Milcheiweiß.
Er wird mit einer
Schaumkelle
abgeschöpft. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis sich keine Schaumkronen mehr auf
der Butter bilden und das in der Butter befindliche
Wasser
vollständig verdunstet ist. Teile des Milcheiweißes setzen sich auch am Boden des
Topfes
ab. Als Ergebnis erhält man das klare, goldgelbe, reine Butterfett.
Butterfett verträgt sehr hohe Temperaturen (bis ca. 170 °C), da beim
Klären
der Butter das Wasser verdunstet und das Milcheiweiß entfernt wird. Es eignet sich gut zum
Braten
und
Backen.
Butterfett ist selbst ungekühlt einige Wochen lang haltbar, im
Kühlschrank
mehrere Monate. Es sollte aber luftdicht verschlossen werden, da es Fremdgerüche annehmen
kann. Wem es zuviel Arbeit macht Butterschmalz selbst herzustellen, kann heute in jedem
Supermarkt fertig abgepacktes kaufen.