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Kategorie: Ernährungslehre: Nährstoffe

Zink, en.: zinc, fr.: zinc, it.: zinco, es.: zinc



Zink ist ein Mineralstoff, genauer ein Spurenelement des menschlichen Stoffwechsels. In unserem Körper sind etwa 2,5 g Zink gespeichert. Zink kommt in über 300 körpereigenen Enzymen vor. Höhere Konzentrationen von Zink finden sich in den roten Blutkörperchen, Augen, in Haut und Haaren sowie in der Prostata und in der Leber.

Zink: Funktion

Zink ist essentiell an den Prozessen des Immunsystems zur Bereiststellung körpereigener Abwehrzellen beteiligt. Zink wirkt zudem an den Antioxidantien des Körpers mit, welche der Tilgung freier Radikale – die neben der Zellalterung auch für die Entstehung von Krebs teilweise verantwortlich gemacht werden – verschrieben ist. Zink ist weiterhin an der Wundheilung beteiligt und gilt neben Vitamin C als stärkstes Erkältungsmittel, da es die Erkrankung lindern und verkürzen kann. Zink stärkt dabei die Abwehrkräfte und stört gleichzeitig die Viren bei der Vermehrung in den Zellen. Zink fördert auch den Abbau von Cholesterinablagerungen und hilft vorbeugend vor Prostata-Erkrankungen.

Studien belegen zudem, dass sich bei ausreichender Versorgung mit Zink eine deutliche Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit einstellt. Weiterhin schützt es nach Studienergebnissen Kinder vor Atemwegserkrankungen.

Zink: Bedarf

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) empfiehlt

  • Säuglinge von 4 bis 12 Monate: 2 mg Zink
  • Kinder bis 4 Jahre: 3 mg Zink
  • Kinder bis 7 Jahre: 5mg Zink
  • Kinder bis 10 Jahre: 7 mg Zink
  • Mädchen und Frauen ab 7 Jahre: 7 mg Zink
  • Schwangere und stillende Frauen: 10 mg bzw. 11mg Zink
  • Jungen bis 15 Jahre: 9,5 mg Zink
  • Jungen und erwachsene Männer ab 15 Jahre: 10 mg Zink

Zink: Mangelerscheinungen

Zinkmangel kann sich vor Allem durch unausgewogene Ernährung, Diäten, regelmäßigem Alkoholkonsum, Stress und Anspannung, sowie körperlicher Aktivität und vermehrtem Schwitzen einstellen. Zudem können Funktionsstörungen der Leber oder Nieren, Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Zöliakie und die Einnahme bestimmter Medikamente wie etwa der Anti-Baby-Pille zu Zinkmangel führen.

Typische Symptome von Zinkmangel können sein: schwache Abwehrkräfte, Allergien, Haarausfall, verzögerte Wundheilung, Wachstumsstörungen und Blutarmut.


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