Der Gemischte Satz oder auch Mischsatz ist eine Anbauform im Weinbau,
bei der in einer geschlossenen Rebfläche unterschiedliche
Rebsorten
mit unterschiedlichem Reifezeitpunkt und unterschiedlichem Säuregrad kultiviert werden.
Angebaut werden je nach Weinbaugebiet bis zu sieben oder mehr Rebsorten gleichzeitig.
Der Grundgedanke des Gemischten Satzes besteht darin, die unterschiedlichen Reifestadien
der Beeren und den diversen Weinsäuregehalt der Rebsorten auszugleichen und so für eine
gleichbleibende Weinqualität sorgen zu können. Zudem reduziert diese Anbaumethode
das Risiko von Ernteverlusten. Der Gemischte Satz wurde erstmals in
Österreich
angebaut und ist in den
österreichischen Weinbaugebieten
insbesondere für die Herstellung von
Heurigen
üblich.