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Kategorie: Lebensmittel: KräuterSalbei, Dalmatiner-Salbei, Echter Salbei, Edler Salbei, Scharlei, Rauch-Salbei, Fischsalbe, Garten-Salbei, Sabikraut, Tugendsalbe, Königssalbei, bot.: Salvia officinalis, en.: sage, fr.: sauge, it.: salvia, es.: salvia![]() Salbei: PflanzenbeschreibungDie Pflanze ist ein bis 60 cm hoch wachsender, unten manchmal verholzter so genannter Halbstrauch. Die länglichen, graugrünen Blätter sind unten, junge auch oben filzig behaart. Gerieben verbreiten sie den typischen, aromatischen Duft. Verwendet werden die Blätter, am besten die jungen. Salbei: HerkunftSalbei stammt aus dem Mittelmeerraum, vor allem an der Adria ist er verbreitet, er wächst aber auch nördlich der Alpen, strenge Fröste verträgt er allerdings nicht. Er lässt sich problemlos in Blumentöpfen ziehen und kann so das ganze Jahr geerntet werden, im Handel ist er meist vom Frühjahr bis in den späten Herbst, im Winter als Importware. Seinen Namen verdankt Salbei seinen Heilsamen Wirkungen. Bereits die alten Griechen und Römer schätzten Salbei wegen seiner gesundheitsfördernden Wirkung sehr. Darauf deutet schon der lateinische Name Salvus (heil, wohlbehalten) sowie salvare (heilen) hin. Salbei gilt u. a. als entzündungshemmend und soll gegen Verdauungsstörungen helfen. Salbei enthält ätherische Öle, vor allem Thujon, denen er sein Aroma verdankt, daneben Gerbstoffe (wie Rosmarinsäure), nennenswert ist auch sein hoher Gehalt an Eisen. ![]() Salbei: VerwendungSalbeiblätter werden in Butter gedünstet oder gebraten und können passen so ausgezeichnet zu frischer Pasta. Ihr kräftiger Geschmack harmoniert zu Kalbsleber, Kalbfleisch, Geflügel und Schweinefleisch oder Eierspeisen wie beispielsweise Omelett. Berühmt ist die Saltimbocca, ein mit Parmaschinken und Salbei belegtes kleines Kalbsschnitzel. In der Küche sollte Salbei frisch verwendet werden. Getrockneter Salbei verliert schnell sein Aroma und schmeckt nach Arznei. Eingefrorener Salbei hingegen behält sein Aroma und kann eine Alternative zu frischen Salbei sein. Zum Einfrieren legt man die einzelnen Blätter zwischen zwei, reichlich mit Öl bepinselten Pergamentpapierstreifen. So lässt er sich später wieder einzeln vom Papier lösen. Daneben sind Salbeiblätter die Grundlage für Salbeitee. Salbeivarietäten
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