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Kategorie: Lebensmittel: Fisch: Salzwasserfische

Sardine, Pilchard, zool.: Sardina pilchardus (walbaum), en.: sardine, pilchard, fr.: sardine, pilchard, royan, it.: sardina, es.: sardina



Sardinen besitzen einen lang gestreckten im Querschnitt ovalen Körper. Ihren Namen verdanken die Sardinen der Insel Sardinien. Denn vor der Küste von Sardinien war das Vorkommen der Fische früher besonders stark. Sardinen werden frisch, bei uns meist jedoch als Ölsardinen im Handel angeboten. Das Fleisch frischer Sardinen hat einen äußerst würzigen, kräftigen Geschmack. Quelle: fotolia.com, © Ray

Die Sardine (zool.: Sardina pilchardus) ist ein Salzwasserfisch und gehört zur Familie der heringartigen Fische (zool.: Clupeiformes). Sie besitzt einen lang gestreckten im Querschnitt ovalen Körper. Rücken und Flanken sind grünlich oder bläulich gefärbt, die Bauchseite schimmert silbrig. Eine Seitenlinie ist nicht zu sehen. Die Kiemendeckel sind deutlich rostfarben bis braun-rot eingefärbt. Entlang der Flanken sind die für Sardinen charakteristischen, großen, silbernen Schuppen. Die Sardine hat einen deutlich nach vorne stehenden Unterkiefer und verhältnismäßig kleine Flossen. Die Sardine wurde 1782 von Johann Julius Walbaum zoologisch klassifiziert.

Sardinen: Namensgebung

Ihren Namen verdanken die Sardinen der Insel Sardinien. Denn vor der Küste von Sardinien war das Vorkommen der Fische früher besonders stark. Als Sardine wird die 13 bis 16 cm große Jugendform des Fisches im Handel angeboten. Als Pilchard dagegen werden die ausgewachsenen, bis zu 30 cm großen Sardinen bezeichnet. Geschlechtsreif werden Sardinen erst nach 3 Jahren. Sie haben dann eine Länge von 19 bis 20 cm erreicht. Sardinen sind in allen Meeren auf der ganzen Welt zu finden. Ihr Verbreitungsgebiet liegt im Nordostatlantik und nördlichen Mittelmeer. Sardinen kommen im späten Frühjahr und im Sommer meist in großen Schwärmen in Küstennähe ihres nördlichen Verbreitungsgebietes vor. Im Herbst ziehen sie dann südwärts, um in tieferen Gewässern zu überwintern. Sardinen ernähren sich hauptsächlich von kleinen Krebstieren, Fischlaich oder Larven.

Sardinen: Inhaltsstoffe

Sardinen haben 4,5 % Fett im verzehrbaren Fischfleisch und sind mit 19,4 % besonders reich an Eiweiß. Darüber hinaus liefern sie wertvolle Omega-3-Fettsäuren, Vitamin D, Niacin und Biotin. Zudem liefern Sardinen nennenswerte Mengen der Mineralstoffe Kalzium, und Iod.

Sardinen: Verwendung

Bereits seit mehreren Jahrhunderten zählen Sardinen besonders im Mittelmeerraum zu den beliebtesten Speisefischen. Das Fleisch frischer Sardinen hat einen äußerst würzigen, kräftigen Geschmack, der sich beim Frittieren speziell aber beim Braten und Grillen zu einer echten Delikatesse entwickelt. Quelle: istockphoto.com, © Floortje

Bereits seit mehreren Jahrhunderten zählen Sardinen besonders im Mittelmeerraum zu den beliebtesten Speisefischen. Sardinen werden frisch, bei uns meist jedoch als Ölsardinen im Handel angeboten. Das Fleisch frischer Sardinen hat einen äußerst würzigen, kräftigen Geschmack, der sich beim Frittieren speziell aber beim Braten und Grillen zu einer echten Delikatesse entwickelt.

Ohrensardine

Neben der als Speisefisch begehrten Sardine (zool: Sardina pilchardus walbaum) gibt es noch die auf beiden Seiten des Atlantiks, im südlichen Mittelmeer und im Schwarzen Meer vorkommende Ohrensardine (zool.: Sardinella aurita). Da die Ohrensardine nicht so sehr als Speisefisch begehrt ist, ist sie von geringer wirtschaftlicher Bedeutung.


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