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Süßwasserfische, Leitfische


Süßwasserfische sind Fische die ausschließlich im Süßwasser leben oder dort ihr Laich ablegen. Etwa 5000 Fischarten zählen zu den Süßwasserfischen. Ihr Lebensraum, etwa 2 Prozent der Erdoberfläche, besteht aus stehenden und fließenden Gewässern. Beide Gewässertypen bieten den Fischen sehr unterschiedliche Lebensbedingungen, die durch Umwelteinflüsse und die Wasserzusammensetzung beeinflusst und in verschiedene Charaktertypen eingeteilt werden. Benannt werden die verschiedenen Gewässertypen nach den so genannten Leitfischen, also den am häufigsten vorkommenden Fischarten. Seen werden demnach in Saiblings-, Coregonen-, Brachsen-, Zander-, Plötzen- und Hecht-Schlei-Seen eingeteilt. Die Fließgewässer werden nach der oberen und unteren Forellenregion eingeteilt. Darüber hinaus gibt es die Fließwasserregionen Äsche, Barben, Brachsen und Kulbarsch-Flunder. Die Kulbarsch-Flunder-Region entspricht etwa dem Mündungsgebiet der Flüsse. Dort vermischt sich das Süßwasser der Flüsse mit dem Salzwasser der Meere. Darum leben dort auch Fische, die sich an einen geringen Salzgehalt des Wassers angepasst haben, wie beispielsweise die, zu den Salzwasserfischen zählende Flunder.


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Zu den Süßwasserfischen zählen u.a.:


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