Als Spätlese bezeichnet man eine Wein, genauer ein Qualitätswein mit Prädikat mit einem bestimmten Öchslegrad, der zwischen 76 und 95 liegt. Die Vorgaben für die Höhe des Öchslegrades variieren je nach Anbaugebiet und können gelegentlich auch innerhalb eines Anbaugebietes abhängig von der Rebsorte variiren. Die Kategorie Spätlese liegt über der Qualitätsstufe Kabinett und unterhalb der Auslese. Die Trauben für ein Spätlesewein werden nach der Hauptlese geerntet.