Räucherfische sind
Fischerzeugnisse,
die aus verschiedenen
Fischen oder Fischteilen durch Behandlung mit frischem
Rauch hergestellt werden. Die Fische oder Fischteile dürfen von vorbereiteten frischen
Fischen,
tiefgefrorenen,
sowie von
gesalzenen Fischen
oder Fischteilen stammen und zur Geschmacksgebung vorgesalzen werden.
Räucherfische: Lagerung und Herstellung
Räucherfische werden mit frisch entwickeltem Rauch entweder durch
Heißräuchernung
oder durch
Kalträuchernung
hergestellt. Zum Räuchern von Fischen nimmt man meist Scheite, Brikets
oder Sägespäne. Die Art des Holzes bestimmt ausschlaggebend Farbe und
Aroma
der geräucherten Fische.
Beim Räuchervorgang nimmt das Fischfleisch aus dem Rauch Stoffe auf, die
auf das Wachstum von Bakterien hemmend wirken oder ganz unterbinden. Darum sind
Räucherfische verhältnismäßig lange Haltbarkeit. Generell sind kaltgeräucherte
Fische länger haltbar als heißgeräucherte Fische. So liegt die maximale
Aufbewahrungszeit für Kalträucherwaren bei sachgerechter, kühler Lagerung bei
etwa 14 tagen. Heißgeräucherte frische Fische halten etwa 4 bis 8 Tage.
Vakuumverpackte Räucherfischprodukte können sogar bis zu 6 Wochen gelagert werden.
Qualitativ hochwertige, geräucherte Fischprodukte sollten einige allgemeingültige
Beschaffenheitsmerkmale aufweisen. Die Farbe der Oberfläche ist je nach Fischart
idealerweise gleichmäßig goldgelb bis braun. Die Haut sollte unbeschädigt und
seidig schimmern bzw. glänzen oder durchscheinend sein. Das Fischfleisch ist
je nach Fischart möglichst hell und von fester Struktur. Geruch und
Geschmack
sollten mild, saftig und rauchig sein und das, der Fischart entsprechende
Aroma
aufweisen. Kaltgeräucherte Fischerzeugnisse dürfen zusätzlich mild salzig schmecken.