Roseéwein ist ein hellrot bis honiggelb aussehender
Wein.
Er wird aus hell gekelterten
Rotweintrauben hergestellt. Das bedeutet, dass die
Maische
nur solange angegoren wird, bis sie den zarten Farbton des Rosés erhält. Dann wird er wie
Weißwein
bearbeitet und vergoren. Zu den roséähnlichen Weinen gehören der
Rotling
und der
Schillerwein.
Ein Roséwein hingegen ist der
Schilcher.
Ein
Rosé-Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete
darf auch
Weißherbst
genannt werden.
In Österreich wird Roséwein auch als
Gleichgepresster bezeichnet.
In der deutschsprachigen Schweiz bezeichnet man den Rosé als
Süßdruck. Ein Rosé aus Blauburgundertrauben bezeichnet man
in der Welschschweiz als il de Perdrix
und bedeutet Rebhuhnauge.
Wann trinkt man Rosé?
Wurde über einen Roséwein früher noch etwas
gespöttelt,
hat er sich in den letzten Jahren seinen Platz auf der Getränkekarte erobert.
Besonders gerne wird er zu leichten Speisen wie
Antipasti,
Tapas
aber auch zu
Fisch
getrunken. Der Rosé sollte kühl getrunken werden, er kann in der
Flasche
oder auch in einer
Karaffe
serviert werden (im Gegensatz zum
Rotwein
wird er dadurch aber nicht schmackhafter). Roséwein wird auch dunkel und
kühl gelagert. Wegen seiner Frische und Leichtigkeit ist er als Sommergetränk
sehr beliebt. Seinen Namen hat er übrigens wegen seiner Farbe bekommen
(rosa, rote oder auch
weiße Rosen
haben damit nichts zu tun).