Ersatzkaffee wird umgangssprachlich auch gerne als
Muckefuck bezeichnet. Dies leitet sich von dem französischen Begriff Mocca faux ab und bedeutet soviel wie
falscher Kaffee. Grundsätzlich können zur Herstellung von Ersatzkaffee Bucheckern, Eicheln,
Topinambur,
Feigen,
Gerste,
Roggen
oder
Malz
verwendet werden.
Ersatzkaffee: Geschichte
Schon im alten
Ägypten
verstand man es aus gerösteten Körnern
Getränke
herzustellen. Als Friedrich der Große den Kaffeekonsum in seinem Reich für das gemeine Volk verbot,
begann man nach Alternativen zu suchen. So entstanden Ende des 18. Jahrhunderts die ersten Zichorienfabriken
in Deutschland. Von diesem Zeitpunkt gewann Ersatzkaffee immer mehr an Beliebtheit. Heute wird er gerne in
der Naturkost verwendet, da er gegenüber dem
Bohnenkaffee
als gesünder angesehen wird und zudem kein
Koffein
enthält.