Huchen, Donaulachs, Rotfisch


Wissenschaftliche Bezeichnung: Hucho hucho
Englisch: River char, Danube salmon
Französisch: Saumon du Danube
Italienisch: Salmone del Danubio


Inhaltsverzeichnis

Der Huchen (zool.: Hucho hucho) gehört zu den Lachsfischen. Er besitzt einen schlanken, im Querschnitt fast runden Körper und einen lang gestreckten, flachen Kopf. Sein silber metallisch glänzender Körper ist mit zahlreichen kleinen schwarzen Flecken übersät. Die Seitenlinie ist nur als schwache silberne Linie zu erkennen. Wie alle Lachsfische besitzt der Huchen eine Fettflosse. Sie ist bei ihm verhältnismäßig groß ausgebildet und sitzt genau über der Afterflosse. Fett-, After- und Schwanzflosse sind rostbraun gefärbt. Er kann bis zu 150 cm und etwa 30 kg schwer werden.

Der Lebensraum dieser Fische sind bevorzugt kalte, schnellfließende Flüsse mit kiesbedecktem Untergrund. Der Huchen ist in der Donau und ihren Nebenflüssen beheimatet. Er ist ein standorttreuer Einzelgänger und Räuber. Er ernährt sich von Fischen aller Art.

In den russischen Flussgebieten des Urals, der oberen Wolga und den Zuflüssen des Eismeeres lebt ein naher Verwandter des Huchens, der Taimen (zool.: Hucho taimen). Er kann bis zu 160 cm groß werden.


Huchen: Verarbeitung

Der Huchen gilt unter Kennern als der feinste Speisefisch unter den Lachsfischen. Leider sind seine Bestände durch Flussverbauung und Wasserverschmutzung sehr zurückgegangen. Man muss schon Glück haben, um einen Huchen zu erstehen. Sein Fleisch ist fest und eignet sich zum Braten, Blaukochen oder Räuchern. Rezepte für Lachs oder für Hecht können ohne Weiteres auf den Huchen übertragen werden.



Quellen


  • Christian Teubner, Ralph Bürgin, Holger Hofmann, Prof. Dr. Kurt Lillelund, Anton Mosimann, Dr. Fritz Terofal, Dr. Michael Türkay: Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten. Gräfe & Unzer, 1998 » Seafood : Kochbuch und Lexikon von Fisch und Meeresfrüchten
  • Erhard Gorys: Das neue Küchenlexikon. DTV, 1994 » Das neue Küchenlexikon