Als Albeisa bezeichnet man eine spezielle
Flaschenform
für
Wein,
die in den 1970er Jahren in der Stadt Alba in der italienischen Region
Piemont
entwickelt wurde und auch noch heute in diesem Gebiet verwendet wird.
Die Albeisa unterscheidet sich von der typischen Weinflasche durch ihren
etwas längeren Hals und durch ihre deutlich breiteren Schultern. Diese
Flaschenform wurde nach dem Vorbild eines Gefäßes entwickelt, das schon
300 Jahre früher im Piemont zur Lagerung von Wein verwendet wurde.
Im Laufe der Jahrhunderte, vor allem aber durch die Kriegszüge Napoleons
wurde die Albeisa in ihrer Herkunftsregion durch die preiswerteren
Bordeauxflaschen ersetzt. Erst im Jahre 1973 besonnen sich die traditionsbewussten
Weinbauern des Piemonts wieder darauf ihre Weine wieder in die Albeisa-Flasche
zu füllen. Die beiden Weine
Barolo
oder
Barbaresco
müssen sogar gemäß dem
D.O.C.G.
in Albeisa-Flaschen abgefüllt werden. Pro Jahr werden ca. 9 Millionen Albeisa-Flaschen
im Piemont abgefüllt.